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Rollenspezifische Theorien von Wissen

Entdecken Sie das Potenzial Ihres Wissens durch die vertrauensvolle und reflexive Nutzung von KI-Tools bei Smart Infomanagement & Consulting.

Rollenbasierte Wissensverarbeitung

Rollenbasierte Wissensverarbeitung

Klicken Sie auf einen Bereich, um die Autoren, Werke und Kernideen zu sehen.

  • G.H. Mead (1863–1931) – *Mind, Self, and Society* (1934): Rollen bilden das Selbst; Wissen durch Übernahme sozialer Rollen vermittelt.
  • Hannah Arendt (1906–1975) – *Vita Activa* (1958): Wissen und Handeln sind rollengebunden; Verantwortung ist durch Rollen definiert.
  • Michael Polanyi (1891–1976) – *The Tacit Dimension* (1966): Implizites Wissen wird über berufliche Rollen vermittelt.
  • Erving Goffman (1922–1982) – *The Presentation of Self in Everyday Life* (1959): Menschen präsentieren Wissen abhängig von sozialer Rolle.
  • Pierre Bourdieu (1930–2002) – *Outline of a Theory of Practice* (1972): Habitus und soziale Felder strukturieren Wissensverarbeitung; Rollen filtern Wahrnehmung und Bewertung.
  • Talcott Parsons (1902–1979) – *The Social System* (1951): Rollen und Funktionen in sozialen Systemen bestimmen Wissensnutzung.
  • Lev Vygotsky (1896–1934) – *Thought and Language* (1934): Kognitive Entwicklung durch soziale Interaktion; Rollen strukturieren Lernen und Wissenszugang.
  • Albert Bandura (1925–2021) – *Social Learning Theory* (1977): Lernen erfolgt durch Rollen-Modeling; Wissen wird rollenspezifisch internalisiert.
  • Jean Piaget (1896–1980): Kinder übernehmen Wissen in sozialen Rollen (z. B. Lehrer-Schüler), beeinflusst kognitive Strukturen.
  • Herbert A. Simon (1916–2001) – *Administrative Behavior* (1947): Rollen beeinflussen Informationsverarbeitung und Entscheidungen; begrenzte Rationalität ist rollengebunden.
  • James G. March (1928–2018) – *A Behavioral Theory of the Firm* (1963, mit Simon): Wissen in Organisationen wird durch Rollen und Entscheidungsstrukturen gefiltert.
  • Cohen, March & Olsen – *A Garbage Can Model of Organizational Choice* (1972): Entscheidungen in Organisationen hängen stark von Rollenzuordnungen ab.




RBWV Flussdiagramm

Flussdiagramm: Rollenbasierte Wissensverarbeitung (RBWV)

Von philosophischen und sozialwissenschaftlichen Konzepten zu Multi-Agenten-KI und höheren Evaluationsstufen.

Philosophie & Sozialwissenschaften

  • Mead, Arendt (Rollen & Selbst)
  • Goffman, Bourdieu (Soziale Rollen & Habitus)
  • Parsons (Systemrollen)

Multi-Agenten-KI

  • Rollen-Agenten mit spez. Wissenszugriff
  • Koordination & Kommunikation
  • Simulations- und Entscheidungssysteme

Höhere Evaluationsstufen

  • Meta-Evaluation
  • Konsensbildung zwischen Rollen
  • Rollenübergreifende Entscheidungen



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